Projekt: Optimaler Zahnschutz

 

 

 

 

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Projektbeschreibung

Durch aktives Freizeitverhalten und neue Trendsportarten ist die Zahl der Zahnunfälle deutlich angestiegen. Aktuell erleiden bis zu 35% aller Kinder und Jugendliche Zahnunfälle im bleibenden Gebiss. In den meisten Fällen sind die Schneidezähne des Oberkiefers betroffen. Einzel- und Mannschaftssportarten mit hohem körperlichen Einsatz bergen auch ein besonders hohes Verletzungsrisiko für die Zähne. Während im Profisport in einzelnen Sportarten ein Sportmundschutz vorgeschrieben ist, werden im Freizeit- und Amateurbereich nur in einem unzureichendem Maße Empfehlungen gegeben. Zudem ist die Akzeptanz eines Sportmundschutzes noch sehr zurückhaltend und häufig mit vielen Vorurteilen verbunden.

 

Projektumsetzung

Durch die bereits vorliegenden Zahlen von Zahnunfällen innerhalb der Zahnunfall- & Zahnrettungskampagne war es möglich, sich gleich im ersten Schritt den angebotenen Sportmundschutzarten im Markt zu widmen und Vergleiche unter Berücksichtigung verschiedenster Kriterien zu ziehen. Hierzu wurden viele Gespräche mit Dentaltechnikern und den Herstellerfirmen von individuellem Sportmundschutz geführt. Mehrere Studien mit vergleichenden Auswertungen individueller Sportmundschutz gegenüber einem konfektionierten Sportmundschutz führten im Ergebnis zu einer klaren Aussage, Sportmundschutz gehört in die Hände der Spezialisten, konkret der Zahnarzt und der Dentaltechniker, da die individuell angepasste Lösung den bestmöglichen Schutz bietet. Nach Abschluss dieser Recherchen wurden 126 Sportarten gemeinsam mit Zahnärzten, Dentaltechnikern, den Herstellerfirmen DREVE, ERKODENT, Scheu-Dental und weiteren Partnern in einen Zahngefährdungskatalog gegeben, um die Prioritäten innerhalb der Kampagne festzulegen. Anhand der Sportkategorie American Sports wurde eine komplette Verteilerstruktur auf Bundes- und Landesebene entwickelt, um dieses Modell für andere Sportarten zu adaptieren. Parallel hierzu begannen die Gespräche mit entscheidenden übergreifenden Sportorganisationen in Deutschland und vielen weiteren Partnern, die direkt aber auch indirekt mit Prävention im Sport in Verbindung stehen.

Für eine zentrale Kommunikation entwickelten wir eine informative Webseite mit einer Datenbank zur Registrierung von Zahnärzten und Dentaltechnikern sowie einen Kennwort geschützten Login-Bereich für Projektpartner.

 

Fachliche Unterstützung durch

Priv.-Doz. Dr. Yango Pohl (Zahntrauma & Zahnschutz)
Poliklinik für chirurgische Zahn, Mund- und Kieferheilkunde
Universität Bonn
Welschnonnenstr.17
53111 Bonn / Deutschland

Prof. Dr. Andreas Filippi (Zahntrauma & Zahnschutz)
Universitätskliniken für Zahnmedizin
Universität Basel
Hebelstr.3
4056 Basel / Schweiz

Andreas Huber (SOS Zahnbox - Rettungsbox bei Zahnunfällen)
Hager & Werken GmbH & Co.KG
Ackerstr.1
47269 Duisburg / Deutschland

Torsten Schulte-Tigges (Individueller Sportmundschutz - Siganture Mouthgard)
DREVE Dentamid GmbH
Max-Planck-Str.31
59423 Unna / Deutschland

Werner Slapnig (Individueller Sportmundschutz - Playsafe)
ERKODENT GmbH
Siemensstr.3
72285 Pfalzgrafenweiler / Deutschland

Klaus-Peter Mudlaff (Individueller Sportmundschutz - System Scheu-Dental)
Scheu-Dental GmbH
Am Burgberg 20
58642 Iserlohn / Deutschland

 

Projektstand

  • Im Oktober 2007 erfolgt offizielle Befürwortung der Bundeszahnärztekammer
  • Die DZW berichtet in der Ausgabe 45/08 erstmalig über die Kampagne Zähne & retten
  • Offizielle Pressekonferenz am 08.11.2008 in Frankfurt und Vorstellung des Gesamtkonzeptes
  • Dental-Barometer berichtet intensiv über die Kampagne, das Engagement in Hessen und die Planungen
  • Bereits über 20 Zahntechniker werden auf MeinZahnschutz24 als Partner aufgemommen
  • Teilnahme Zahnexperten24 mit Hager & Werken und Dreve am 2. Europäischen Präventionstag in Bonn
  • Erste Anfragen von Sportvereinen zum Thema Individueller Sportmundschutz
  • In Kürze folgen weitere Informationen

 

Website:

hp_meinzahnschutz24.gif www.meinzahnschutz24.de

 

Bilder

Bilder kommen in kürze.